G8 Gipfel 2015

Informationen rund um den G8 Gipfel 2015

G8-Proteste: Umsatzausfälle im Einzelhandel

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Der gravierende Einbruch von Umsätzen im Einzelhandel durch G8-Proteste soll schnell wieder ausgeglichen werden können. Einzelhandelsgeschäfte dürfen in den Landkreisen Bad Doberan, Güstrow und der Hansestadt Rostock auch nach dem G8-Gipfel länger öffnen. „Vom 11. bis zum 17. Juni können die Geschäfte an den Werktagen rund um die Uhr und am Samstag bis 22 Uhr öffnen“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag in Schwerin. „Wir reagieren damit auf die gravierenden Auswirkungen auf die Umsätze des Ein­zelhandels in den von den Demonstrationen und Protesten der Gipfel-Gegner betroffenen Orten. Damit setzen wir ein Zeichen und bieten den betroffenen Unternehmen und Bran­chen die Gelegenheit Umsatzausfälle auszugleichen.“

Am Sonntag, den 17. Juni, sollen entsprechend der geltenden Bäderregelung in den genannten Kreisen die Geschäfte von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet werden können. „Stellungnahmen und Reaktionen von Betroffenen und Interessenvertretungen schätzen die Auswirkungen für manche als existenzbedro­hend ein“, sagte Seidel. Grundlage der mit dem Sozialministe­rium abgestimmten Ausnahmebewilligung ist der Paragraf 23 des noch geltenden Ladenschlussgesetzes. Mit der Ausnah­mebewilligung verbunden ist die strikte Einhaltung der gelten­den Arbeitsschutzbestimmungen.

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